Mikroplastik – Nein Danke

IMMER MEHR KONSUMENTEN BESTEHEN AUF EIN MIKROPLASTIK-FREIES LEBEN –
DOCH WAS IST MIKROPLASTIK ÜBERHAUPT?

 

Vermehrt wird in den Medien über die zunehmende Verunreinigung von Ozeanen mit Kunststoffen und Kunststoffpartikeln berichtet. In diesem Zusammenhang fällt immer wieder der Begriff „Mikroplastik“. Doch wie gelangt dieser Kunststoff denn eigentlich in die Ozeane?

Nur wenige Verbraucher wissen, dass die kleinen Kunststoffpartikel über das Waschbecken und somit den Abfluss in den Wasserkreislauf gelangen. Im weiteren Verlauf gelangt das Mikroplastik über die lokalen Abwässer in die Kläranlagen. Diese filtern die entsprechenden Stoffe jedoch nur bedingt heraus. Sobald sie in die Meere gelangen ziehen die Kunststoffpartikel Gifte an und werden von Meeresbewohnern wie Fischen und kleineren Organismen gefressen. Demnach stellen sie eine große Gefahr für die Umwelt und dessen Lebewesen dar.

Darüber hinaus belegen wissenschaftliche Untersuchungen, dass 98,5% – 99,9% der Kunststoffe in Ozeanen Verpackungsmüll sind. Ein geringer Anteil von 0,15 bis 1,5% stammt zudem aus Kosmetika in Form von Mikroplastik.  Nichts desto trotz zeigt eine 2018 veröffentlichte Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, welche im Auftrag des Naturschutzbunds Deutschland erstellt wurde, dass alleine in Deutschland einen Abwassereintrag von 977 Tonnen Mikroplastik jährlich allein aus Kosmetikprodukten sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln. Wir sehen also, dass Mikroplastik tatsächlich nicht vernachlässigt werden sollte!

 

Mikroplastik

Strittig ist allerding die Definition von Mikroplastik. Oftmals wird in den Berichten nicht eindeutig zwischen Kunststoffen in gelöster Form und festen Kunststoffpartikeln unterschieden. Mikroplastik sind dabei feste Kunststoffpartikel. Feste Kunststoffpartikel unterscheiden sich von gelösten Polymeren sowohl durch Größe und Form als auch durch ihre physikalisch-chemischen Eigenschaften. Darüber hinaus sind feste Partikel nur in einigen kosmetischen Mitteln enthalten, z.B. in Produkten für Gesichtsreinigung mit Peeling-Effekt. In der Vergangenheit kamen sie gelegentlich auch in wenigen speziellen Zahnpasten zur Anwendung.

Ein kleiner Überblick

Zu den festen Kunststoffpartikeln (Mikroplastik) zählen z.B. Polyethylen PE, Polypropylen PP, Polyethylenterephthalat PET, Polyester (Polyester- 1; Polyester-11) PES, Polyamid (Nylon-12; Nylon- 6; Nylon-66) PA, Polyurethan (Polyurethan-2; Polyurethan-14; Polyurethan-35) PUR, Polyimid (Polyimid-1) PI.

 

Gelöste Polymere

Anders als feste Kunststoffpartikel, übernehmen Gelöste Polymere beispielsweise in Haarstyling-Produkten wichtige Funktionen. So wäre etwa ein effektiver Hitzeschutz ohne diese Polymerverbindungen nicht möglich. Diese Stoffe haben mit Kunststoffpartikeln nichts zu tun und liegen beim Auswaschen wieder gelöst vor. Nach heutigem Wissensstand tragen sie nicht zur Belastung der Meere mit festen Kunststoffpartikeln bei.

Ein kleiner Überblick

Gelöste Polymere sind z.B. Ethylen-Vinylacetat- Copolymere EVA, Acrylates Copolymer AC, Acrylates Crosspolymer ACS, Polyquaternium-7 P-7. Eine Verallgemeinerung, die beide Bereiche gleichermaßen betrifft, ist nicht gerechtfertigt.

 

Wie sieht es nun mit unseren Produkten aus?

Für alle GLYNT und GRAHAM HILL Produkte verzichten wir auf Mikroplastik und sind bestrebt, den Materialeinsatz aller Produktverpackungen weiter zu senken.

Falls ihr weitere Fragen habt oder mehr über unseren Produkte wissen möchtet, schaut doch gerne auf unserer Website vorbei oder sendet uns eine Nachricht mit euren Fragen!

2 Comments

Schreibe einen Kommentar

Menü
Impressum | Datenschutz